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Fragen & Antworten

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  • Was will der EUROPARK?
    Der EUROPARK will durch eine Umwidmung von 7.700 qm Lagerfläche und durch einen Anbau am „Saturn-Parkplatz“ mit rund 3.600 qm Gesamtfläche mehr nutzbare Verkaufsflächen schaffen. Es wird kein Grünland und Naturraum beansprucht, sondern nur die Nutzung bestehender Flächen optimiert.
  • Warum will der EUROPARK mehr Verkaufsfläche?
    Der Handel ist im Wandel. Die stärkste Herausforderung ist die starke Konkurrenz des Online-Handels. Bereits heute verliert der Salzburger Handel Kaufkraft durch die Konkurrenz aus dem Internet. Nur durch eine stärkere Inszenierung der Produkte und neuen Konzepten kann dem Online-Geschäft Paroli geboten werden. Um dies zu schaffen, möchte der EUROPARK bestehende leerstehende Lagerflächen anders nutzen. Jedoch dürfen diese von den EUROPARK-Händlern derzeit nicht anders genutzt werden. Nur durch die Umwidmung dieser Flächen dürfen und können sie für die Präsentation der Waren genutzt werden.
  • Wo liegt das Problem?
    Für diese Umstrukturierung benötigt der EUROPARK eine Standortverordnung. Diese hat die Stadt Salzburg bereits 2011 beim Land Salzburg beantragt. Trotz zahlreicher positiver Gutachten hat sich die Salzburger Landesregierung nicht nachvollziehbar gegen das Projekt entschieden.
  • Würde es dadurch zu mehr Verkehr kommen?
    Nein. Es geht uns vorrangig darum, bestehende Kunden halten zu können und nicht um Neue. Auch hat kein anderes Einkaufszentrum in Salzburg oder dem Umland eine vergleichbar gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Deshalb wären im Rahmen des Projektes sogar 100 Parkplätze aufgelassen worden.
  • Sind Umweltbelastungen zu erwarten?
    Nein. Es hätte sich nur um die bessere Nutzung bestehenden Flächen gehandelt. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind dem EUROPARK von Beginn an ein großes Anliegen. Für seine zahlreichen Maßnahmen, wie zum Beispiel eine umweltfreundliche Fernwärmenutzung, wurde der EUROPARK 2007 zum nachhaltigsten Shopping-Center der Welt gekürt.
  • Saugt der EUROPARK Kaufkraft aus den Ortszentren ab?
    Nein. Die Arbeiterkammer Salzburg hat auf Basis der Zahlen der Statistik Austria die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Einzelhandel seit der Eröffnung des EUROPARK 1997 erhoben. In Salzburg gesamt und in allen untersuchten Gemeinden kam es zu deutlichen Zuwächsen von Arbeitsplätzen im Einzelhandel. So wuchs beispielsweise die Zahl der Einzelhandelsmitarbeiter in Oberndorf  um 120,4 %, in Neumarkt um 62,7 % und in Seekirchen um 52 %. Lediglich in der Stadt Salzburg fiel der Zuwachs mit 10,8 % deutlich geringer aus. Das zeigt deutlich, dass sich der EUROPARK nicht auf Kosten der Landgemeinden und Ortszentren entwickelt hat. Auch der EUROPARK selbst ist laut Auskunft der Stadtplanung aufgrund seiner städtischen Lage Nahversorger für rund 20.000 Salzburgerinnen und Salzburger.
  • Gibt es nicht schon genug Einkaufsflächen?
    Die Salzburgerinnen und Salzburger sind ihren Heimatorten sehr treu. Der überwiegende Teil der Kaufkraft wird im eigenen Ort ausgegeben. Der EUROPARK, als Österreichs erfolgreichstes Shopping-Center, setzte immer schon auf Besucher aus dem benachbarten Bayern und aus Oberösterreich. Als Leitbetrieb für den Handelsstandort Salzburg trägt der EUROPARK dazu bei, dass Kaufkraft nach Salzburg fließt. Damit der EUROPARK seine Anziehungskraft für Shopping-Touristen behält, ist es aber notwendig, nicht mehr benötigte Lagerflächen besser nutzen zu können. Nur durch eine bessere und aufgelockertere Produktinszenierung kann der Handelsstandort Salzburg abgesichert werden und der zunehmenden Konkurrenz aus dem Internet Paroli geboten werden.
  • Trägt der EUROPARK zum Sterben der Einzelhändler bei?
    Nein, im Gegenteil. Der EUROPARK ist die Heimat von rund 50 Salzburger Betrieben. Sie machen gemeinsam mit den bekannten Handelsketten das einzigartige Ambiente des EUROPARK aus. Wir haben auch Händler, die bewusst im EUROPARK und in der Innenstadt vertreten sind, weil sie vom Miteinander überzeugt sind, zum Beispiel Abraham Schreib- und Bürowaren, my indigo oder Bag Store by Fritsch.
  • Wozu braucht es überhaupt mehr Einkaufsflächen, wenn so viele schon im Internet kaufen?
    Der klassische Handel ist durch die Konkurrenz aus dem Internet stark im Wandel. Aber das Internet kann nie das bieten, was ein Geschäft kann: persönliche Betreuung und die Chance, Produkte anzugreifen, zu probieren und zu erleben. Diese Vorzüge muss der klassische Handel noch stärker hervorheben, um gegen den Online-Handel bestehen zu können. Deshalb braucht es mehr Verkaufsfläche für die Präsentation und Inszenierung der Produkte. Viele Handelsmarken bieten bereits heute ein Verknüpfung von Off- und Online-Handel an.
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