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Fanny Packs: Warum ich wieder Bauchtaschen trage

23. April 2018 Fanny Packs: Warum ich wieder Bauchtaschen trage

Wie bitte, muss ich jetzt wieder Bauchtascherl tragen?

Das war mein erster Gedanke, als ich letztes Jahr erfahren habe, dass ebendiese gerade in den Modehimmel zurückkehren. Ich erinnere mich noch wage an die Zeiten von Eastpak und Co. Und an eine Sequenz der Serie “How I Met Your Mother”, in der Marshall Ted auslacht, weil der ganz unzeitgemäß auf Bauchtascherl steht.

Aber: Geht es um Revivals, sollte man bekanntlich offen sein. Und deshalb habe ich mir angeschaut, wie Bauchtascherl aka Fanny Packs mit den Outfits aus meinem Kleiderschrank kombiniert werden können.

First things first: Wenn es um Taschen geht, ist die perfekte Anlaufstelle der BagStore im Europark. Sofort finde ich drei unterschiedliche Modelle zur Aufbewahrung meines Hüftgoldes: eine Tasche von Dakine (eher bunt), eine Tasche von Bear (aus braunem Leder) und eine von Herschel (grau).

Die Dezente von Herschel

Ich gebe zu: Fanny Bags sind praktisch. Vor allem als Mann habe ich nicht immer Lust, einen Rucksack mitzuschleppen. Tote-Bags nerven mich, weil sie einfach von der Schulter hängen und diese kleinen Männer-Handtaschen konnten mich noch nicht überzeugen. Eine Fanny Pack spürt man nicht, es hängt einfach um die Hüfte rum. Zum Alltags-Outfit passt die graue Variante von Herschel extrem gut. Dezent, aber im gewohnten Herschel-Stil bietet sie problemlos Platz für Geldbörse, Handy und Schlüssel. Und ein bisschen anderen Firlefanz. Ich finde, dass die hellgraue Farbe mit heller Kleidung am besten passt und kombiniere die Herschel-Fanny mit einer hellen Jeans von H&M und meinem Lieblings-Jeanshemd von Sotch&Soda.

Die Lässige von Bear

Zugegeben: Bei diesem Outfit habe ich lange in den Spiegel geschaut und mich gefragt, ob das wirklich straßentauglich ist. Schlussendlich habe ich mich dafür entschieden, dass Gemütlichkeit keine Schande ist. Die Leder-Fanny von Bear passt perfekt zu meinen italienischen Sommer-Schlapfen (ebenfalls aus Leder). Und weil das alles so elegant aussieht, gefällt mir der Bruch mit der lässigen Sweatpants von Hollister und dem einfachen weißen T-Shirt von H&M ziemlich gut. Die Hosenbeine etwas nach oben gezogen – schon wird das Netflix-Gammel-Outfit auch in der Stadt tragbar. Ich muss ja nicht zu den Festspielen damit.

Die Bunte von Dakine

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die ein Problem mit Buntem haben und sich nur mono kleiden. Vor allem im Sommer mag ich Farben, deswegen hat mir die Fanny von Dakine richtig gut gefallen. Und obwohl es sich, glaube ich zumindest, um ein Modell für Frauen handelt, finde ich die Tasche perfekt für ein schnelles Afterwork-Schwimmen in Stadtnähe. Rein in die Badehose von Hervis, mein Shirt von Scotch&Soda, die wichtigsten Dinge in die Fanny und das Handtuch von Le Stoff in den Gepäcksträger geklemmt. So habe ich nur das Wichtigste dabei und verliere Schlüssel und Co nicht beim Radeln, weil sie mir aus der Hosentasche fallen.

Hand aufs Herz: Ja, Fanny Packs aka Bauchtascherl sind praktisch. Und weil praktisch nicht schiach sein muss, haben sich Taschen-Produzenten bemüht, ansprechende Modelle zu designen. Ich habe drei absolut tragbare Fannys ausprobiert, die sich ganz einfach mit meinen Outfits kombinieren lassen. Und bin ziemlich happy damit.

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