Eine Kooperation mit der Mozartwoche 2026

Stanzerl Mozart – Die Illusion des Genies

Altersempfehlung ab 8 Jahren

Constanze Mozart, die Frau des berühmtesten Komponisten aller Zeiten, findet sich urplötzlich in der Zukunft wieder. Sie ist nicht nur erstaunt über die stillose Kleidung der Leute von heute, sondern vor allem über das riesige Aufsehen, das ihr Mann Wolfgang Amadé seit seinem frühen Ableben erregt hat – und zwar nicht nur in Salzburg, sondern auf dem ganzen Planeten. Bei ihrem überraschenden Besuch auf der Bühne des OVAL philosophiert Constanze über spektakuläre Gerüchte wie den möglichen Mord an ihrem Mann und wartet mit spannenden Anekdoten aus ihrem Leben an der Seite Mozarts auf. Aber können wir Constanze überhaupt vertrauen?

Geistreich und mit viel Sinn für Humor erzählt Akteurin Julienne Pfeil in der Rolle der Constanze die Geschichten, die um das unsterbliche Genie ranken, aus einer gänzlich neuen Perspektive. Musikalisch begleitet wird sie dabei vom Constanze Quartet und der italienischen Soundkünstlerin Isabella Forciniti sowie von der multidisziplinären Künstlerin und Performerin Corinne Sutter, die mit ihrer spektakulären Malkunst überrascht und verblüfft.

Ein Spaß für Jung und Alt mit Musik von Mozart und überraschenden Komponisten, hier trifft der Klang von gestern auf den Sound von heute.

Über das Constanze Quartet
Die musikalischen Wege der vier aus verschiedenen Ländern und Kontinenten stammenden Musikerinnen des Constanze Quartet sollten allesamt in der kleinen, doch weltweit einmaligen Musikmetropole Salzburg zusammentreffen. Die Geburtsstadt Mozarts wurde für die vier Musikerinnen aus Frankreich, Australien und Österreich der ideale künstlerische Nährboden, um zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache zu finden.

Aufhorchen ließ das Engagement durch das deutsche CD-Label „cpo“. Die Gesamtaufnahme der Streichquartette des deutschen Spätromantikers Felix Draeseke wurde mit großem Erfolg erstmals eingespielt. Es folgte die Aufnahme sämtlicher Streichquartette Michael Haydns, ebenso die erste Gesamtaufnahme der romantischen Streichquartette und -quintette der Komponistin Emilie Mayer, einer Zeitgenossin Beethovens.

Das Repertoire des Ensembles umfasst alle Sparten, legt jedoch Schwerpunkt auf noch nicht entdeckte Komponisten und Komponistinnen vergangener Epochen. Das Constanze Quartett wird regelmäßig zu Gastspielen und Tourneen auf Festivals in Europa und nach Amerika eingeladen.

Über Julienne Pfeil
Julienne Pfeil ist in Appenzell AR aufgewachsen. Sie studierte in Zürich Violine und Schauspiel und trat ihr Erstengagement am Landestheater Tübingen an. Danach spielte sie unter anderem am Staatstheater Stuttgart, am Theater Freiburg und am Salzburger Landestheater, wo sie bis 2018 fest engagiert war. Sie spielt große Hauptrollen wie die Nina in Eugen O’Neills „Seltsames Intermezzo“, Helena in Shakespeares „Sommernachtstraum“, Käthe in „Einsame Menschen“ von Gerhart Hauptmann, Elisabeth in Schillers „Don Carlos“ sowie Lady Milford in „Kabale und Liebe“, Lena in Büchners „Leonce und Lena“ u.v.m.

2011 gewann sie den Armin Ziegler-Preis für hervorragende Nachwuchsschauspieler und wurde ebenfalls 2011 im Jahrbuch von Theater heute als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Außerdem spielte sie in mehreren Filmen mit, u.a. in einer Hauptrolle als Minna Wagner in „The Zurich Affair“, einem international besetzten Film über Richard Wagner, der auf der Berlinale und dem Zürcher Filmfestival zu sehen war. Daneben hat sie zahlreiche und regelmässige Auftritte im Fernsehen, u.a. für „Der Bergdoktor“, „Die Bergretter“, „Hubert ohne Staller“, „Lena Lorenz“, „Watzmann ermittelt“ u.v.m. An den Mozartwochen 2026 ist sie zum zweiten Mal zu sehen mit dem selbst entwickelten Abend Dissonanzen, der bereits 2023 entwickelt wurde und nun im OVAL und in erweiterter Besetzung einem noch breiteren Publikum vorgestellt werden sollte.

Über Corinne Sutter
Die Künstlerin Corinne Sutter steht für Vielseitigkeit. Seit über 20 Jahren zeichnet und malt die Autodidaktin auf internationalen Bühnen, wobei ihr Repertoire von liebevoll-überzeichneten Karikaturen bis Shows als Speedpainter mit teils satirischer Note reicht. Dabei malte sie Persönlichkeiten wie Königin Margrethe II oder Jackie Chan. Ihr Auftritt bei den Grössten Schweizer Talenten ging viral und wurde weltweit über eine Milliarde mal angesehen. Sie sucht stets neue künstlerische Herausforderungen, welche sie findet in Projekten wie der Realisierung ihres Ateliers oder ihrem bislang grössten Werk, dem 80 Quadratmeter grossen Monumentalwerk namens „All About Life. A Polyptich“.

Über Isabella Forciniti
Isabella Forciniti, eine Klangkünstlerin aus Italien, die in Wien ansässig ist, ist tief in eine vielfältige Palette künstlerischer Tätigkeiten, darunter Performance, Komposition, Forschung und Innovation, eingetaucht. Ihre Musik und Live-Auftritte bewegen sich auf dem Spektrum von sorgfältig ausgearbeiteten Arrangements bis hin zu improvisierter Spontaneität. Forciniti wurde zu namhaften Musikfestivals wie Wien Modern (AT), Skaņu Mežs (LV), Ars Electronica (AT), Unsound Festival (PL), Dark Mofo (AU) und CTM Festival (DE) eingeladen. Im Jahr 2022 wurde sie für das SHAPE+ Programm ausgewählt, eine von der EU geförderte Plattform für wegweisende Musik und audiovisuelle Kunst.

Termine im OVAL:
Sa, 24. Jänner
Mo, 26. Jänner
Do, 29. Jänner

Besetzung:
Constanze Quartet
Emeline Pierre-Larsen – Violine
Sara Mayer – Violine
Hana Hubmer – Viola
Julia Ammerer-Simma – Violoncello

Isabella Forciniti – Klangkünstlerin
Corinne Sutter – Akteurin & Malerin
Julienne Pfeil – Konzept, Libretto & Akteurin

Webseite: mozarteum.at
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