Nur noch 00Tage 00Std 00Min 00Sek bis zum Weihnachtsabend

Unser EUROPARK: Eine Chance für Salzburg

Salzburg, 5. März 2015

300 neue Arbeitsplätze

Das EUROPARK-Management stellte heute, 5. März 2015, seine Pläne für die Zukunft von Österreichs erfolgreichstem Shopping-Center vor. Durch die Umwidmung bestehender Lagerflächen und einen kleinen Anbau könnten rund 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die 20-Millionen-Euro-Investition wäre ein kräftiger Impuls zur Sicherung des Handelsstandortes Salzburg und für die regionale Bauwirtschaft. Doch trotz positiver Gutachten gibt es jetzt nach über dreieinhalb Jahren einen unbegründeten Verfahrensstopp. Dieser Stillstand schadet nicht nur dem EUROPARK und seinen Betrieben, es wird auch die Qualität des Handelsstandortes Salzburg massiv gefährdet.

Der EUROPARK ist seit Jahren das erfolgreichste Shopping-Center Österreichs. „Wir sind nicht die Größten, haben aber das beste Konzept. Wir setzen auf Qualität statt Quantität und erfüllen zusätzlich die Aufgaben eines modernen Stadtteilzentrums. Damit trägt der EUROPARK deutlich zur Attraktivität des Handelsstandortes Salzburg bei“, sagt Mag. Marcus Wild, EUROPARK-Geschäftsführer und CEO von SES Spar European Shopping Centers. Eine aktuelle Studie (Anm.: CIMA-Studie „Kaufkraftstrom- und Einzelhandelsstrukturuntersuchung im Bundesland Salzburg“, Februar 2015, im Auftrag des Amtes der Salzburger Landesregierung) zeigt, dass pro Jahr 147 Millionen Euro an Kaufkraft aus den Nachbarländern nach Salzburg fließen. „Seit der Eröffnung des EUROPARK haben sich die Kaufkraftströme zwischen Salzburg und Bayern umgedreht. 20 Prozent unserer Besucher kommen über die Grenze zu uns“, ergänzt Wild.

Sicherung der Arbeitsplätze

„Aber auch das Shopping-Verhalten hat sich stark gewandelt. Produkt-Inszenierungen und das Erleben der Ware stehen heute im Vordergrund. Dieser Trend und der starke Konkurrenzdruck durch den Online-Handel machen eine Anpassung des stationären Handels notwendig. Bereits jetzt gehen in Salzburg pro Jahr 159 Mio. Euro an Kaufkraft an den Online-Handel verloren. Das entspricht rund 800–1.000 Arbeitsplätzen. Aber auch Steuereinnahmen fließen durch den Internethandel ab.“ erläutert Wild die Fakten. EUROPARK-Geschäftsführer Mag. Christoph Andexlinger erklärt: „Der EUROPARK und seine 130 Betriebe hingegen sind nicht nur wichtige Steuerzahler, sondern mit rund 2.000 Beschäftigten einer der wichtigsten Arbeitsplätze Salzburgs. Auch werden kaum wo so viele Lehrlinge ausgebildet. Derzeit erhalten 123 Jugendliche in neun unterschiedlichen Lehrberufen eine zukunftsorientierte Ausbildung. Nur durch die Aufhebung nicht nachvollziehbarer Blockaden können wir die an uns gestellten Anforderungen erfüllen und damit die Existenz der Betriebe im EUROPARK sichern“. „Wenn nicht, sind hier am Standort EUROPARK mittelfristig rund 200 Arbeitsplätze gefährdet. Durch die Umsetzung unserer Pläne können wir aber 300 neue Arbeitsplätze schaffen. In Zeiten einer Rekordarbeitslosigkeit wäre das für viele Salzburger eine große Hilfe“, zeigt Wild die Notwendigkeit auf.

Flächen werden besser genutzt

Andexlinger erklärt die Pläne des EUROPARK: „Rund 7.700 m2 Lagerflächen in den Shops stehen derzeit Großteils leer. Sie werden nicht mehr benötigt, weil u. a. durch eine bessere Logistik und schnelleren Kollektionswechsel der Bedarf nicht mehr da ist. Unsere Shop-Partner würden diese Lagerflächen gerne für die Präsentation der Waren nutzen. Aber aufgrund der aktuellen Widmung dürfen diese dafür nicht eingesetzt werden. In einem kleinen Anbau auf dem „Saturn-Parkplatz“, also innerhalb der bestehenden Grundstücksgrenzen und oberhalb der Tiefgarage, sollen neue Shopkonzepte Platz finden. Auf zwei Ebenen würden 3.600 m2 Verkaufsfläche entstehen. Für die Umsetzung und Umwidmung der Flächen bedarf es aber einer Standortverordnung des Landes. Diese hat für unser Vorhaben die Stadt Salzburg, die unser Projekt befürwortet, bereits vor dreieinhalb Jahren beantragt.“

Von Gutachten positiv bewertet

„Und trotz zahlreicher vom Land im Rahmen des Verfahrens beauftragten Gutachten, die alle unser Projekt positiv bewerten, gibt es bis heute keine Entscheidung. Im Gegenteil: Aus uns nicht verständlichen Gründen werden jetzt alle 23 beim Land eingereichten Anträge, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gleich behandelt und bis auf weiteres gestoppt. Das können wir nicht nachvollziehen, denn auch die aktuelle CIMA-Studie spricht sich nicht gegen unser Vorhaben aus. Im Gegenteil, viele Empfehlungen, die die Studie gibt, erfüllt der EUROPARK bereits seit seinem Bestehen. So wurde der EUROPARK vor 18 Jahren nicht auf der grünen Wiese gebaut, sondern aus dem ehemaligen INTERSPAR Taxham, den es seit mittlerweile 45 Jahren gibt, entwickelt. 48 Salzburger Betriebe haben im EUROPARK eine Heimat gefunden. Mit einer eigenen S-Bahn-Haltestelle und zahlreichen Buslinien, die direkt vor dem Eingang halten, ist kein anderes Salzburger Shopping-Center so gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wie der EUROPARK. Auch gehen wir mit der beanspruchten Fläche sorgsam um: Die Parkplätze des EUROPARK befinden sich Großteils unter oder über den Geschäften“, bringt Wild sein Unverständnis zum Ausdruck. Bereits 2007 wurde das Engagement des EUROPARK international gewürdigt und der EUROPARK zum besten und nachhaltigsten Shopping-Center der Welt (ICSC Award 2007) ausgezeichnet.

Nahversorger für 20.000 Salzburger

Thomas Köck, Expansionsleiter von dm drogerie markt Österreich, sieht im
EUROPARK keine Konkurrenz zu Nahversorgern in Ortszentren: „Für Produkte des täglichen Bedarfs ist die Nähe des Geschäftes zum Kunden entscheidend. Der Kunde ist nicht bereit, sich für diese Produkte lange auf den Weg zu machen. Deshalb sind wir als dm drogerie markt mit 30 Filialen im Bundesland Salzburg vertreten. Alleine in der Stadt Salzburg haben wir 13 Filialen.“ Dass die Salzburger beim Einkaufen ihren Heimatgemeinden sehr treu sind, bestätigt auch die aktuelle Studie der Landesregierung (CIMA-Studie): 87 % der Kaufkraft werden im eigenen Ort ausgegeben.

Auch der EUROPARK ist Nahversorger für die Teile der Bevölkerung der Stadt Salzburg. Laut Auskunft der Stadtplanung erfüllt der EUROPARK für rund 20.000 Salzburgerinnen und Salzburger diese wichtige Funktion. „Zusätzlich haben wir uns zu einem beliebten Stadtteilzentrum entwickelt. So ist beispielsweise das OVAL – die Bühne im EUROPARK – aus Salzburgs Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Pro Jahr verzeichnet das OVAL rund 30.000 Besucher“, zeigt Wild auf.

Im Wettbewerb mit München und Linz

Wild erklärt, wie der EUROPARK zum wichtigen Kaufkraftbringer für Salzburg geworden ist: „Um Kunden nach Salzburg zu locken, braucht es Modemarken, die Trends entwickelt. Diese Marken sind meist auf eine sehr spezielle Kundenschicht ausgelegt und benötigen ein wesentlich größeres Einzugsgebiet als etablierte Handelsketten. Diese Trendlabels wählen für ihre Stores den besten Platz in einem Einzugsgebiet von rund 1 Mio. Einwohner. Da steht Salzburg im Wettbewerb mit München und Linz. Aufgrund des herausragenden Ambientes und der optimalen Verkehrsanbindung schaffen wir es als EUROPARK immer wieder, diese Unternehmen für Salzburg zu begeistern. So haben wir 2013 mit George, Gina & Lucy das derzeit trendigste Taschenlabel für den EUROPARK gewinnen können. Salomon hat nach Paris in Salzburg den zweiten Store weltweit eröffnet. Damit das auch in Zukunft möglich ist, brauchen wir dringend den zusätzlichen Platz.“

Maßnahmen sichern Standort

Andexlinger resümiert: „Wenn es unseren Shop-Partnern und uns nicht ermöglicht wird, sich an den Markt anzupassen, wird der EUROPARK seine Anziehungskraft für Shoppingtouristen verlieren. Das schadet nicht nur dem EUROPARK und seinen Händlern, sondern beeinträchtigt massiv den Handelsstandort Salzburg. Es ist für uns unverständlich, wieso in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten uns die notwendige Umwidmung verwehrt wird.“

„Wir bemühen uns weiterhin um ein Gespräch mit den zuständigen Personen. Es wäre Schade, wenn Salzburg diese Chance vergibt. Uns als EUROPARK drängt jedoch die Zeit, da bestehende Kunden und neue Partner sich ohne unsere Anpassung neue, attraktivere Standorte anderswo suchen“, appelliert Wild.

Eckdaten:

  • Ziel: 11.300 m2 zusätzliche Verkaufsfläche:
    • durch Umwidmung von 7.700 m2 Lagerfläche
    • durch Anbau am „Saturn-Parkplatz“ (3.600 m2)
  • Investitionssumme: rd. 20 Mio. Euro
  • Umsetzungsdauer: nach Bewilligung  rd. 1 Jahr
  • Status: Bewilligung ausstehend, Antrag auf Standortverordnung wurde bereits am 30. August  2011 seitens der Stadt Salzburg an das Land Salzburg gestellt

EUROPARK Salzburg – managed by SES Spar European Shopping Centers

Das Shopping-Center EUROPARK in Salzburg wird von SES Spar European Shopping Centers gemanagt. SES entwickelt, errichtet und betreibt aktuell 28 Shopping-Center in Zentral-, Süd- und Osteuropa. Die verpachtbare Fläche beträgt über 750.000 Quadratmeter. SES ist im Geschäftsfeld Shopping-Center Marktführer in Österreich und in Slowenien. 2014 erwirtschafteten die Pächter an den SES-Standorten einen Bruttoverkaufsumsatz von 2,57 Milliarden Euro. Das Know-how im Bereich Projektentwicklung, Baumanagement, Verpachtung von Shopflächen, Center- und Facility-Management bietet SES auch als Dienstleistung an. Zu den Shopping-Malls von SES zählen unter anderem der 2007 zum besten Shopping-Center der Welt gekürte EUROPARK Salzburg/Österreich sowie das 2009 zum nachhaltigsten Shopping-Center der Welt prämierte ATRIO Villach/Österreich. SES ist ein Unternehmen der SPAR Österreich-Gruppe.

Weitere Informationen auf: www.europark.at und www.ses-european.com.

*** Winner of the ICSC International Design and Development Award 2007 (worldwide) ***

*** Winner of the ICSC Sustainable Design Award 2007 (worldwide) ***

*** Winner of the ICSC European Shopping Centre Award 2007 ***

*** Winner of the ICSC European Marketing Solal Gold Award 2014 ***


 

 

Bild 1 (© EUROPARK, honorarfrei)

(vlnr):  Thomas Köck / Expansionsleiter dm drogerie markt Österreich; Mag. Marcus Wild / SES-CEO; Mag. Christoph Andexlinger/ EUROPARK-Geschäftsführer

Bild 2 (© EUROPARK, honorarfrei)

EUROPARK Außenaufnahme: Der EUROPARK wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet. 2007 wurde er zum nachhaltigsten Shopping-Center der Welt gekürt.

Bild 3 (© EUROPARK, honorarfrei)

Bild Luftbild: Durch einen kleinen Anbau auf dem „Saturn-Parkplatz“ soll Platz für neue Shop-Konzepte geschaffen werden.

Bild 4 (© EUROPARK, honorarfrei)

Bild Lager: Rund 7.700 m2 Lagerfläche hinter den Shops stehen im EUROPARK leer. Diese möchte der EUROPARK für eine bessere Waren-Präsentation in Verkaufsfläche umwidmen.

Bild 5 (© EUROPARK, honorarfrei)

(vlnr):  Mag. Marcus Wild / SES-CEO; Thomas Köck / Expansionsleiter dm drogerie markt Österreich; Mag. Christoph Andexlinger/ EUROPARK-Geschäftsführer

 

Pressekontakt:

Claudia Streitwieser-Schinagl                                   Tel: +43 (0)662 4471-7110   

Head of Public Relations                                          presse@ses-european.com

SES Spar European Shopping Centers GmbH            


DOWNLOADS:

Pressetext-Download

Download Bild 01

Download Bild 02

Download Bild 03

Download Bild 04

Download Bild 05