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EUROPARK fordert Transparenz der Entscheidung

Salzburg, 19. Juni 2015

CIMA-Studie über Arbeitsplatzeffekte falsch

Die Grünen Salzburg betonten mehrmals, die Ausweitung von Verkaufsflächen beim EUROPARK vernichte Arbeitsplätze. Basis dieser Behauptung ist eine im März erstellte „Studie“ des Beratungsunternehmens CIMA. Ein Gutachten des deutschen Instituts ecostra vom Juni 2015 kommt nun zum Schluss, dass die Behauptung und die Ergebnisse des CIMA-Papiers völlig falsch sind. Damit ist auch das letzte Argument gegen eine Umwidmung nicht haltbar. 

Bevor sich die Landesregierung gegen eine Standortverordnung zur Umwidmung bestehender Flächen beim EUROPARK entschied, wurde von Seiten der Grünen Salzburg argumentiert, dass durch die neue Flächennutzung Arbeitsplätze in der Region verloren gehen würden. Sie berufen sich dabei auf die „Sonderauswertung Arbeitsplatzeffekte EUROPARK-Erweiterung“ des Beratungsunternehmens CIMA vom März 2015. Das renommierte deutsche Institut ecostra, welches bereits 2013 im Auftrag der Salzburger Landesregierung ein CIMA-Papier überprüfte, hat nun zu dieser Arbeitsplatz-Studie ein Gutachten erstellt und bewertet diese als völlig unbrauchbar:

„Somit ist festzustellen, daß die vorliegende CIMA-Sonderauswertung zu den Arbeitsplatzeffekten der geplanten EUROPARK-Erweiterung auf grundlegende Anforderungen an die Dokumentation von Daten und Methoden zur Sicherstellung einer ausreichenden Transparenz und Nachvollziehbarkeit verzichtet. Diese CIMA-Sonderauswertung zeigt vielmehr eindeutige Merkmale eines (interessens-)politischen Positionspapiers, gibt sich aber als Gutachten aus. An keiner Stelle ist eine abwägende Herangehensweise oder eine Betrachtung von „zwei Seiten einer Medaille“ bzw. der „Pro’s und Con’s“ erkennbar, so wie dies eigentlich für eine fachgutachterliche Bearbeitung einer Themenstellung erforderlich sein sollte. Aus Sicht von ecostra ist die vorliegende CIMA-Sonderauswertung zu den Arbeitsplatzeffekten für eine seriöse, realitätsnahe und damit fundierte Bewertung möglicher Auswirkungen einer EUROPARK-Erweiterung jedenfalls völlig unbrauchbar.“ [1]

Selbst über die Fläche, die der EUROPARK zur Umwidmung beantragt hat, verwendet die CIMA-Studie widersprüchliche Zahlen. Während in der Einleitung noch die beantragten 11.300 m2 angeführt werden, wird bei den Berechnungen ein höherer Wert verwendet.

Mag. Marcus Wild, Vorsitzender der Geschäftsführung des EUROPARK und CEO von SES Spar European Shopping Centers zeigt sich vom Ergebnis bestätigt: „Das Gutachten entlarvt das Argument der Grünen, die EUROPARK-Umwidmung würde Arbeitsplätze in Salzburg vernichten, als völlig falsch. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und Profession im Handel können wir die 300 neuen Arbeitsplätze, die durch die Erweiterung im EUROPARK entstehen, garantieren. Laut Erhebungen der Arbeiterkammer würden 800 weitere durch Folgeeffekte geschaffen. Wir sehen uns in unserem Versprechen bestätigt.“

Es gibt nun kein sachliches Argument mehr, gegen die Europark-Erweiterung zu entscheiden. Erneut wurde nachgewiesen, dass die Herangehensweise des Studienautors CIMA wissenschaftlich nicht fundiert ist und nicht als Entscheidungsgrundlage für die Standortverordnung dienen kann.

Kein negativer Effekt für Landgemeinden

Bereits im Verfahren zur Standortverordnung wurden die Auswirkungen der Verkaufsflächenerweiterung des EUROPARK untersucht. Das im Prüfungsverfahren erstellte Handelsgutachten beweist, dass keine negativen Effekte auf die Kaufkraftströme in Salzburg zu befürchten sind. Auch die Gutachten zu Verkehr, Lärm, Luft, die im Verfahren eingeholt wurden, beurteilen das Projekt positiv. Ebenso sprechen die Zahlen der Statistik Austria ein eindeutige Sprache: Seit der Eröffnung des EUROPARK im Jahr 1997 kam es im gesamten Bundesland Salzburg und in allen untersuchten Gemeinden zu deutlichen Zuwächsen von Arbeitsplätzen im Einzelhandel. Marcus Wild: „Die Zahlen belegen, dass die Arbeitsplätze im Einzelhandel nach wir vor in den Gemeinden existieren und sogar mehr geworden sind. Das zeigt deutlich, dass sich der EUROPARK nicht auf Kosten der Landgemeinden entwickelt hat.“

Entscheidungsgrundlage nach wie vor unbekannt

Vor der Entscheidung der Landesregierung über die Standortverordnung wurde von Seiten der Grünen und der ressortzuständigen Landesrätin LH-Stv. Astrid Rössler immer wieder mit CIMA-Gutachten argumentiert. „Nun behauptet Sie, dass diese CIMA-Äußerungen nicht Entscheidungsgrundlage wären. Diese fragwürdige und verschleiernde Vorgangsweise ist eines Rechtsstaates unwürdig“, fordert Wild die Offenlegung der Entscheidungsgrundlage. „Gerade weil man die Entscheidung auf Standortverordnung nicht beeinspruchen kann, muss die Grundlage dieser weitreichenden Entscheidung transparent und nachvollziehbar sein. In Zeiten einer Rekordarbeitslosigkeit sind 1.100 neue Arbeitsplätze ein große Chance für Salzburg.“

[1] Quelle: Fachgutachterliche Stellungnahme ecostra Wirtschafts-, Standort- und Strategieberatung, Wiesbaden/

Überprüfung und Plausibilisierung der CIMA-Sonderauswertung Arbeitsplatzeffekte EUROPARK-Erweiterung/
15. Juni 2015

Anlage / Grafik: Arbeitsmarktentwicklung

Grafiktext: Zahlen der Statistik Austria belegen: Der EUROPARK ist kein Konkurrent der Händler in den Gemeinden. Seit seiner Eröffnung sind in ganz Salzburg zahlreiche Arbeitsplätze im Einzelhandel entstanden. So sind beispielweise in Oberndorf heute mehr als doppelt (+120,4%) so viele Menschen im Einzelhandel beschäftigt als noch vor 18 Jahren.

Mehr Details zum Projekt des EUROPARK unter https://www.europark.at/de/zukunft-europark

EUROPARK Salzburg – managed by SES Spar European Shopping Centers
Das Shopping-Center EUROPARK in Salzburg wird von SES Spar European Shopping Centers gemanagt. SES entwickelt, errichtet und betreibt aktuell 28 Shopping-Center in Zentral-, Süd- und Osteuropa. Die verpachtbare Fläche beträgt über 750.000 Quadratmeter. SES ist im Geschäftsfeld Shopping-Center Marktführer in Österreich und in Slowenien. 2014 erwirtschafteten die Pächter an den SES-Standorten einen Bruttoverkaufsumsatz von 2,57 Milliarden Euro. Das Know-how im Bereich Projektentwicklung, Baumanagement, Verpachtung von Shopflächen, Center- und Facility-Management bietet SES auch als Dienstleistung an. Zu den Shopping-Malls von SES zählen unter anderem der 2007 zum besten Shopping-Center der Welt gekürte EUROPARK Salzburg/Österreich sowie das 2009 zum nachhaltigsten Shopping-Center der Welt prämierte ATRIO Villach/Österreich. SES ist ein Unternehmen der SPAR Österreich-Gruppe.
Weitere Informationen auf: www.europark.at und www.ses-european.com.
*** Winner of the ICSC International Design and Development Award 2007 (worldwide) ***
*** Winner of the ICSC Sustainable Design Award 2007 (worldwide) ***
*** Winner of the ICSC European Shopping Centre Award 2007 ***
*** Winner of the ICSC European Marketing Solal Gold Award 2014 ***

 

Pressekontakt:

Claudia Streitwieser-Schinagl
Head of Public Relations
SES Spar European Shopping Centers GmbH
presse@ses-european.com 
Tel. +43 662-4471-7110


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