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Auffi muas i: Kleidung für Wandersleut’!

20. April 2017

Schon komisch: Kaum haben wir die Skier eingepackt, schauen wir schon sehnsüchtig Richtung Berg und fragen uns: Wie lange wird es dauern, bis wir wieder rauf dürfen? Und weil Vorfreude die schönste Freude ist, vertreiben wir uns die Wartezeit am besten damit, das richtige Outfit für die ersten Bergtouren des Jahres auszusuchen. Matthias von fraeuleinflora.at hat sich im EUROPARK eingekleidet und verrät uns, worauf es ankommt.

Eine Bergtour im Frühling, die ist tricky…

Warum? Beim Losgehen am frühen Morgen ist es noch richtig frisch, beim Aufstieg wird’s schnell warm und am Gipfel – wenn mit Wasser und Jause gefeiert wird – pfeift uns wieder der kalte Wind um die Ohren. Ein Bergoutfit muss deshalb alles können: Warm halten, Wind abhalten und Abkühlung zulassen. Wie das geht?

Funktionskleidung heißt das Zauberwort

Funktionskleidung ist unser bester Freund beim Berggehen! Meine Lieblingsjacke? Muss leicht sein, darf keinen Regen rein- und muss Hitze und Feuchtigkeit rauslassen. Wichtig ist, dass mehrere Taschen vorhanden sind, in denen Snacks, Handy und Co. Platz haben. Eine Kapuze ist ein absolutes Must, vor allem wenn es beim Wandern zu Nieseln anfängt. Und wenn sie auch noch Wind abweist, landet sie in meiner Einkaufstasche. Plus: Auffällige Farben sorgen für Sichtbarkeit im Gelände.

Hose: Bequemlichkeit ist Trumpf

In der dazugehörigen Trekking-Hose sollten wir uns in erster Linie wohlfühlen. Auch wenn ihr im Alltag auf enge Jeans steht, niemand wandert gerne im Knackwurst-Style den Berg hoch. Tipp: Bevor ihr eure Wanderhosen kauft, auf jeden Fall das Ego zuhause lassen. Ich musste zwei Kleidergrößen über meiner gewohnten Größe anprobieren, bis die Hose gut gepasst hat und auch bei Ausfallschritten nicht gespannt hat. Doch genau diese Freiheit brauchen wir beim Wandern am Berg.


Wanderschuhe

Hose und Jacke habe ich gefunden, jetzt kommen die Schuhe dran. Auch hier gilt: Auf keinen Fall die falsche Größe kaufen. Bei den Schuhen ist gute Beratung und Selbst-Anprobieren deshalb das Um und Auf: Und die gibt es nicht im Internet oder beim Discounter, sondern nur im Fachhandel.

Eine gute Stütze für eure Knöchel und Sprunggelenke ist ein extrem wichtiger Faktor bei Wanderschuhen: Der Schuh muss Halt geben und dafür sorgen, dass ihr bei unebenem Boden nicht umknackst. Weil der schönste Wanderweg jener ist, der durch die Wildnis führt, dürfen die Schuhe außerdem auf keinen Fall Wasser durchlassen.

Rucksack & Stöcke

Wer am Berg unterwegs ist, braucht auf jeden Fall einen Rucksack – auch bei kurzen Touren. Nicht nur, um das Erste-Hilfe-Packerl mitzutragen, sondern auch für Wasser, Snacks, Wanderkarten, Taschenmesser und Stirnlampe. Der Rucksack sollte auf jeden Fall eine Verstärkung am Rücken bieten und so gepolstert sein, dass er auch bei größerem Gewicht nicht unangenehm drückt. Achtet auch darauf, ob der Rucksack euch die Möglichkeit bietet, außen Dinge zu verstauen, die ihr oft braucht: Zum Beispiel eine Wasserflasche oder eure Wanderstöcke. Apropos Stöcke: Auch das Gehen mit diesen praktischen Gehhilfen will gelernt sein. An schwierigeren Stellen unbedingt erst die Stöcke im Rucksack verstauen, damit ihr die Hände zum Greifen frei habt!

Kleine Helfer am Weg

Was ich sonst immer mithabe: eine Sonnenbrille, einen Buff, der als Schal und Stirnband verwendet werden kann und natürlich eine Thermo-Trinkflasche, die Getränke im Sommer kalt und im Winter warm hält. Blasenpflaster und Sonnencreme gehören ebenfalls ins Gepäck. Fertig: Ihr seid jetzt angezogen. Der Frühling ist da. Der Berg ruft. Viel Spaß beim Wandern!


Rucksack: Jack Wolfskin

Stöcke und Buff: Hervis

Hose, gelbes Funktions-Shirt, blaue Funktionsjacke und Wanderschuhe: Salomon

Rote Funktionsjacke: Napapijri

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