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4 Faschingskostüme, die nicht komplett peinlich sind

21. Februar 2019 4 Faschingskostüme, die nicht komplett peinlich sind

Fasching ist eines dieser Ereignisse, bei denen sich die Geister scheiden. Die einen meinen: Fasching ist ganz klar die fünfte Jahreszeit, gehört kompromisslos gefeiert. Die anderen winken bei dem Gedanken an Kostüme gelangweilt ab. Zu welcher Fraktion man auch gehören mag: Um den Faschingsdienstag gibt es jede Menge gute Partys, die man mit wenig Bastelaufwand passend gekleidet besuchen kann – ohne sich komplett zum Affen zu machen (außer das ist das Ziel).

#1 Avocado (zum Anbeißen)

Du hast einen stattlichen Bauch oder bist schwanger? Own it! Als Avocado liegt genau der Bereich frei, auf den du am stolzesten bist: deine goldene Mitte. Das Kostüm ist nicht nur sehr nett, sondern auch billig und einfach zu basteln. Bei Abraham gibt es die beiden nötigen Farbkartons. Einfach nach den größten Bastelbögen in Dunkelgrün fragen und davon ein Stück einpacken. Die hellgrünen Bögen gibt es leider nur in einer kleineren Ausführung, deswegen hier zwei Stück kaufen. Beim Basteln selbst können sie mit Sprühkleber zusammengeklebt werden. Anleitung braucht ihr für die Avocado keine. Einfach die typische Form im Internet googeln, auf den Karton übertragen, ausschneiden, Bauch einpassen, mit Gummibändern befestigen und fertig!

Extraaufgabe für Motivierte: Bei H&M gibt es gerade Avocado-Socken. Wer die Extrameile gehen will, schaut nicht nur aufs Baucherl, sondern auch auf seine Füße.

#2 Zurück in die 80er

Wer aufs Basteln verzichten kann, geht trotzdem zu Abraham. Dort gibt es viele Verkleidungen, die zu moderaten Preisen als All-In-Konzept gekauft werden können. Von Krankenschwester, Papa Schlumpf, Bienen (diese Saison sehr in) bis zur Einhorn-Maske: Einmal die Karte durchziehen und ihr seid fertig. Wir haben uns für das erstklassige Modell des 80er-Dudes entschieden. Den Trainingsanzug in Pastellfarben toppt eigentlich nur der Vokuhila, der als Perücke käuflich ist. Der Vorteil: Den Trainingsanzug könnt ihr zu jeder Bad Taste-Party wieder aus dem Archiv zaubern oder damit zum Yoga gehen. Wer einen halbwegs guten Bartwuchs hat, lässt ebendiesen ein paar Tage wachsen und nach einer Rasier-Action nur mehr den Schnauzer stehen. Wenn das nicht hinhaut, einfach ein anklebbares Modell kaufen. Das gibt es übrigens auch bei Abraham.

#3 Nieder mit den Einhörnern

Ihr könnt Einhörner nicht mehr sehen? Dann verleiht eurem Gefühl Ausdruck. Zum Beispiel mit einer Portion kotzende Einhörner. So eines ist billig und schnell selbst zu basteln, ihr braucht eigentlich nur bunte Kartonbögen (in Rot, Orange, Gelb, Grün, Hellblau und Violett, außerdem Pink und Lila). Mit einer Schere schneidet ihr das Horn, die Ohren und die Regenbogenkotze aus und klebt die bunten Schnipsel mit Sprühkleber zusammen. Die Regenbogenkotze wird direkt in den Mund genommen (klingt irgendwie eklig), deswegen ein gut gemeinter Tipp von unserer Seite: Verklebt das Ende, das in den Mund kommt, mit Tixo. Sonst weicht das Papier schnell auf und das schmeckt nicht so gut. Das Horn kann übrigens wunderbar auf einem simplen Haarreif befestigt werden. Wir haben das ganz amateurhaft mit Klebeband getan, Profis würden wohl Heißkleber verwenden.

#4 Couple's Costume: Die Räuber

Zu Fasching wollt ihr zeigen, dass IHR ein WIR seid? Finden wir völlig ok. Ihr könnt ein peinliches Kostüm wählen (Prinz und Prinzessin) oder als Räuber gehen. Letzteres hat den Vorteil, dass ihr die Zutaten wahrscheinlich fast alle zuhause habt: eine dunkle Mütze, ein schwarz-weiß gestreiftes T-Shirt oder einen Pulli, eine alte Jute-Tasche, die mit einem Dollar-Zeichen gepimpt wird und eine schwarze Hose. Kaufen müsst ihr wahrscheinlich die schwarze Maske, die gibt es momentan bei Abraham. Einige Modelle finden sich auch bei Claire’s. In eure Jutetaschen könnt ihr wahlweise echtes Diebesgut füllen (Schokoladetaler) und dieses beim Feiern verteilen. Oder ihr gebt – wie wir es für die Fotos umgesetzt haben – dreckige Wäsche hinein, damit das Dollar-Zeichen gut sichtbar ist. Ganz eure Entscheidung. Übrigens: Die gestreiften Pullis und die Mützen haben wir bei H&M gefunden.

Unser Resümee: Wir sind weder große Bastler, noch die Mega-Faschingsfans. Es macht aber extrem viel Spaß, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt und sich auf die Narrenzeit einlässt. Diese Saison sind wir sicher mit am Start – mit welchem Kostüm wissen wir noch nicht. Aber jetzt haben wir ja die Qual der Wahl.

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