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Spiel & Co - Wir sind EUROPARK

20. November 2014 Spiel & Co - Wir sind EUROPARK

Zu Weihnachten werden die meisten von uns gerne wieder zu Kindern. Wie es da eigentlich jenen Menschen geht, die tagtäglich mit Spielsachen zu tun haben, und ob man Geschäft und Spiel überhaupt vereinbaren kann, haben wir in unserer Serie über Salzburger Kaufleute im EUROPARK nachgefragt. Die Eheleute Adele Liedl und Harald Brandner müssen es wissen, sie betreiben SPIEL & CO im EUROPARK. So viel sei vorweg gesagt: Dort ist Leidenschaft im Spiel.

Frau Liedl, Herr Brandner, Sie betreiben gemeinsam unter anderem Spiel & Co im EUROPARK. Wie kommt man zum Spielzeughandel? Wird man hineingeboren?

A. Liedl: Wenn Sie so fragen: ja! Das werden wir irgendwie doch alle. Ich jedenfalls habe schon als Kind gerne gespielt. Und das hat sich durch die ganze Familie gezogen bis ins Erwachsenenleben. Und dann habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht, über die ich dann vor 30 Jahren den Weg in die „Spielzeugschachtel“ gefunden habe, die seit 1995 uns gehört. Genau wie seit 1997 Spiel & Co im EUROPARK. Aber eigentlich hab ich das „Kaufmännische“ ja auch beim Spielen gelernt. Denn das Zählen haben mir meine Eltern beim „Karteln" beigebracht.

Herr Brandner, wie war es bei Ihnen?
H. Brandner: Ich hatte ebenfalls das Glück, das Spielen nie zu verlernen. Schon weil ich über 30 Jahre in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit tätig war. Da lernen Sie ganz schnell eines: Spielen verbindet. Kinder wie Erwachsene. Und Spielen bereitet aufs Leben vor.

Pädagogisch wertvolle Spiele meinen Sie?
H. Brandner: Nicht nur. Ich meine, dass Spielen generell wertvoll ist, weil man hier die Grundprinzipien des Lebens lernt: gewinnen, verlieren, zusammenspielen, Regeln beachten.
A. Liedl: (lacht) Wobei so manches kleine Kind auch ganz gern mal schummelt. Aber das tun ja Erwachsene auch gelegentlich. 

Gibt es denn einen Trend in Sachen Spielsachen, der sich abzeichnet?
A. Liedl: Natürlich gibt es immer wieder neue Spielsachen. Dabei wird häufig auch der Zeitgeist aufgegriffen. Das merkt man aktuell bei Puppenküchen oder -wagen. 
H. Brandner: Ja, die sind nicht mehr so geschlechterspezifisch getrennt. Das Frauen- und Männerbild hat sich gewandelt. Buben haben sich früher nicht für Küchen interessiert, doch heute sehen sie mit dem Papa etwa einen TV-Koch und finden auch sogenannte Mädchenklischees spannend. Und das ist ja auch gut so.

Und wohin geht der Trend zu Weihnachten? Gibt es ein Must-have?
A. Liedl: Nein! Zum Glück nicht mehr. Wo früher streng nach der Fernsehwerbung gekauft wurde, steht heute wieder die Individualität im Vordergrund, da beraten wir gerne.
H. Brandner: Schön wäre, wenn unterm Christbaum ein Spiel für die ganze Familie liegt, damit alle gemeinsam Spaß und Freude daran haben.

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